Presse

InBeiträge aus der Presse:
der Juni- u. Juli Ausgabe 2006 von logo-Nordic-Fitness erschien von DocWeingart, der auch zum Sachverständigenrat der Zeitung gehört, folgender Artikel:

Wir sind so jung wie unsere Gelenke

Schon zehn Millionen Menschen leiden hierzulande massiv an Gelenkerkrankungen (Arthrose, Osteoporose & Co.). Für die meisten beginnt der Leidensweg bereits in jungen Jahren. Was lässt sich dagegen tun? Nordic-Fitness-Experte Dr. Johannes Weingart empfiehlt natürliche Ernährung und tägliche Bewegung: »Nordic-Walking ist ideal!«

In der medizinischen Rangordnung spielt das Muskel-Skelett-System immer noch eine untergeordnete Rolle. Die Muskeln und Gelenke werden seit Jahrzehnten eher als ”dienender Apparat” für die edlen inneren Organe betrachtet, als mehr nicht.
Erst wenn die Gelenke nicht mehr so richtig mitspielen, merken die meisten, wie wichtig sie sind. Ohne sie könnten wir kein Weinglas heben. Ohne sie könnten wir nichts schreiben, nichts abzeichnen, kein Gas geben. Ohne sie könnten wir nicht Fussball
spielen. Oder wenigstens zum Fussball gehen. Oder wenigstens im Fernsehen Fussball kucken und gleichzeitig zum Bier greifen.
“Stimmt”, sagt Dr. Johannes Weingart, das Thema Gelenke ist nicht sehr sexy. Aber es ist auch nicht besonders sexy, wenn wir uns mit 60 nicht mehr selbst die Schuhe zubinden können. Oder wenn wir am Stock gehen. Weil wir Arthrose haben oder rheumatische Arthritis oder Osteoporose oder Fibromyalgie - lauter Erkrankungen des Bewegungsapparats. Millionen von Menschen müssen oft sehr schmerzvolle Erfahrungen machen. Ulrich Pramann sprach mit dem Erfahrungsmediziner und Nord/c-Fitness-Experten Dr. Johannes Weingart über die unterschätzten Wunderwerke Gelenke.

Interview mit Dr. Johannes Weingart

Den Gelenken wird so wenig Beachtung geschenkt. Warum?Dr. Johannes Weingart: Der Mensch geht davon aus, dass bei ihm immer alles perfekt funktioniert - das ist leider so. Unsere Gelenke sind fantastisch abgestimmte Präzisionssysteme, sie tolerieren sehr hohe Belastungen, aber wir nehmen sie erst dann wahr, wenn sie sich mit Schmerzen melden -dann ist es allerdings schon kurz vor zwölf, und die Therapie wird schwierig.

Woran kann ich denn merken, dass eines meiner Gelenke alt und anfällig wird? Erste Anzeichen sind Morgensteifigkeit, Einlaufschmerz, abnehmende Beweglichkeit die Kopfdrehung beim Rückwärtsfahren mit dem Auto fällt zum Beispiel schwer oder tut gar weh. Oder das Schuhanziehen spannt oder schmerzt in der Hüfte.

Stimmt diese These: Jeder ist so jung wie seine Gelenke? Ja. Ohne gesunde Gelenke ist unsere Lebensqualität massiv beeinflusst und reduziert. Wir kommen nicht weit. Denn für alles, was wir tun, brauchen wir funktionierende Gelenke. Klar, die müssen dann noch mit den Sehnen, den Bändern, den Muskeln kooperieren. Aber die Gelenke sind wahre Wunderwerke. Und was tun wir? Wir missachten sie. Wir treten sie mit Füssen. Wir unterfordern sie oder wir überlasten sie. Weil wir einfach so wenig über unsere Gelenke wissen.

Müssen wir damit rechnen, dass mit zunehmendem Altern automatisch auch Gelenkschmerzen auftreten? Nein, keinesfalls. Es gibt genügend Beispiele dafür, dass auch in der Neuzeit Methusalems vital, gelenkig und schmerzfrei leben können. Die meisten Menschen in unserer Generation werden80 Jahre und älter. Ein hohes Lebensalter ist ein Privileg. Allerdings konkurriert es mit ganz schnöden Naturgesetzen, der Biologie des Menschen zum Beispiel, und oftmals auch mit unserer modernen, sorglosen, geradezu Ignoranten Lebenseinstellung.

Was genau meinen Sie damit? Manche Körperteile halten längere Belastungen aus, die durch die längere Lebenserwartung entstehen - aber längst nicht alle. Ein zunehmendes Problem ist etwa das Übergewicht - da macht der Körper nicht ohne weiteres mit. Abnutzung und Verschleiss sind die Folgen. Und diese Folgen äussern sich dann in Schmerzen, Körper und Lebensqualität leiden massiv. Millionen Menschen klagen über Rückenschmerzen und über die Folgen von Osteoporose und Arthrose. Gelenk- und Wirbelsäulenleiden, ja selbst Rheuma, sind zu den neuen grossen Volkskrankheiten geworden.

Wie kann ich dem vorbeugen? Leider ist es nicht ganz so leicht, von den schmerzfreien Methusalems einfach Prinzipien zu übernehmen - sicherlich hat jeder sein ganz individuelles Konzept oder Geheimnis. Der gemeinsame Nenner ist: vernünftige natürliche Ernährung, moderate, meist tägliche Bewegung und ein Leben in Balance. Sie versuchen ganz bewusst, Überlastungen körperlicher und psychischer Art zu vermeiden.

Wie nachteilig wirkt sich unser moderner Lebensstil auf die Gelenke aus? Was wir modernes Leben nennen, erleben unsere Gelenke - auch die Bandscheiben, Sehnen und Muskeln - häufig als Strapaze. Wir sind Autofahrer, Bürohocker, Fernsehglotzer und Sitzriesen, aber Zwerge, was Bewegung betrifft, wir belasten uns sehr einseitig, wir sitzen, stehen, heben falsch, wir entspannen uns nicht richtig, wir überfordern - aber noch häufiger unterfordern wir uns. Das nehmen uns die Gelenke sehr übel.

Was ist das wahre Gift für unsere Gelenke? Nicht die normale Belastung der Gelenke führt zur Arthrose, sondern die ständige Überlastung unseres Bewegungsapparats beschleunigt den Untergang des Gelenkknorpels. Treten erste kleine Schäden wie Risse an der Gelenkoberfläche auf, sollte sofort mit knorpelerhaltenden Massnahmen gegengesteuert werden.

Was meinen Sie damit? Meine Favoriten sind Aquajogging, also Gymnastik unter Entlastung, aber auch Radfahren in der Ebene und auf dem Hometrainer - und vor allem Nordic Walking. In fortgeschrittenen Fällen können auch knorpelaufbauende Substanzen und Injektionen helfen.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Gelenkgesundheit und Bewegung? Wer sich täglich moderat bewegt, bleibt beweglich. Oder negativ ausgedrückt: Wer sich zu wenig bewegt, wird unbeweglich. Welcher Teil der Gelenke wird total unterschätzt? Die Lebensdauer von jedem Gelenk wird ganz entscheidend davon beeinflusst, wie stabil das Gelenk ist. Für die Stabilität sind nahezu ausschliesslich die Ligamente verantwortlich - also die Bänder. Sie verbinden die Knochen miteinander und halten die Gelenke zusammen, sie sollen das Verrutschen der Gelenkflächen vermeiden und ein Auskugeln aus dem Gelenksystem verhindern. Doch leider kümmert sich kaum jemand um die Ligamente.

Was kann man denn für die Ligamente überhaupt tun? Jeden Tag ein paar Minuten üben. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten zeigen, wie die jeweiligen Übungen aussehen. Der Fachbegriff lautet: dynamisch-stabilisierender Aufbau. Wichtig zu wissen: Einen positiven Effekt für die Muskeln spüren Sie schon nach zwei Wochen, für die Ligamente frühestens nach sechs Wochen. Jetzt heisst es dranbleiben, denn Sie werden im ersten Jahr immer noch Fortschritte erzielen können. Ewig junge Gelenke - wie das Anti-Aging-Gurus versprechen -, kann das wirklich sein? Ja. Denn wenn Gelenke sorgsam behandelt und trainiert werden, werden sie uns ein ganzes Leben lang schmerzfrei dienen. Eine kluge Anti-Aging-Strategie ist nichts weiter als kluge Ernährung, regelmässige Bewegung, die Spass macht, und eine gesunde Mischung aus Belastung und Erholung.

Was können und sollten wir prinzipiell besser machen? Regelmässige ärztliche Gelenkfunktionsuntersuchung, das bedeutet: ab 40 jedes Jahr am besten einmal zum Orthopäden oder Hausarzt gehen. Aber das reicht natürlich nicht aus. Regelmässige Bewegung, also möglichst jeden Tag mindestens 15 Minuten spezielle Gelenkübungen und am besten dreimal pro Woche die Sportart trainieren, die Ihrem Gelenktyp entspricht.

Spielen Hormone tatsächlich eine entscheidende Rolle bei der Gelenkdegeneration? Die Gelenke können sich auf den normalen Hormonrückgang im Alter ganz gut einstellen. Wenn jedoch die Hormonproduktion des Körpers abrupt nachlässt - wie zum Beispiel im Klimakterium der Frau -, wirkt sich dies ganz besonders auf die Knochendichte aus, weniger auf das Gelenksystem. Die Folge nennen wir dann Osteoporose. Basiert dieser Vorgang auf reduzierter Hormonproduktion, müssen Hormone substituiert werden. Deshalb empfehlen wir zu Ihrer Sicherheit einen Hormon-Check, wenn bei Ihnen aus heiterem Himmel Wirbelsäulenschmerzen auftreten und Sie sich in der Menopause oder Andropause befinden.
 

Wieso können Enzyme das Gelenkalter beeinflussen? Enzyme wirken entzündungshemmend. Und dadurch, dass sie an der Ödemrückbildung beteiligt sind, verbessern sie die Regenerationsprozesse. Ohne perfekte und permanente Regeneration altern Gelenke schneller.
 

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Gesundheit unserer Gelenke? Soviel steht fest: Falsche Ernährung kann unseren Gelenken auf Dauer erheblich schaden.
 

Es gibt zahlreiche Ernährungsempfehlungen, aber gibt es wirklich etwas Neues? Über die Gesundheit der Gelenke entscheidet nicht allein, was wir essen, sondern vor allem auch: wie gut wir es verdauen können. Was nützt es einem Menschen, wenn er sich optimal ernährt, aber diese wertvollen Substanzen nicht verdauen und nicht resorbieren, also in seinen Körper aufnehmen kann. Deswegen empfehle ich dringend, einen Check zur Verdauung und zum Verdauungstyp zu machen.
 

Mehr über den Verdauungscheck in der nächsten Ausgabe.
 




In der darauffolgenden Ausgabe (August/September 2006) von logo-Nordic-Fitness
erschien der angekündigte Artikel über die die optimale Verrdauunung.

Die optimale Verdauung

Viele Menschen haben leider immer noch ein Tabuverhältnis zu ihrem Darm. Warum unser Verdauungsorgan der Schlüssel für unsere Gesundheitund die Quelle fürs Wohlbefinden ist, erklärt Nordic-Fitness-Experte Dr.Johannes Weingart.

Unser Darm spielt eine Hauptrolle fUr Gesundheit und Immunkraft. Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass 80 Prozent des Immunsystems im Darm verankert sind, sonst würden sie sicher anders mit ihm umgehen. In einem gesunden Darm leben Milliarden von Mikroorganismen, im Idealfall sind das mehr als 2,5 Kilogramm nützliche Darm-Bakterien. Diese Darmflora leistet zusammen mit den Verdauungssäften, die aus den Speicheldrüsen des Mundes und den Organen Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse und Dünndarm kommen, wertvollste Arbeit bei der Nahrungsverwertung und -aufbereitung. Die Bakterien spalten die Nahrung auf und helfen dadurch, den Organismus mit den Nährstoffen zu versorgen. Ausserdem ist die intakte Darmflora ein wesentlicher Bestandteil unseres grössten Immunorgans, dem Dünndarm, und damit von grösster Wichtigkeit. Hier werden die Abwehrkräfte formiert. Die Widerstandskraft unseres Körpers gegen Krankheiten ist also ganz eng mit einer gesunden Darmflora verknüpft.
Falsche Ernährung schädigt die Darmflora. Dieses empfindliche System der Darmflora gerät durch unsere heutige Art der Ernährung erheblich in Gefahr:

Durch falsche Wahl der Nahrungsmittel. Wir essen von Eiweiss, Kohlenhydraten und Fetten zu viel, im falschen Verhältnis, in schlechter Qualität, von den falschen Mineralien zu viel (z. B. Kochsalz), von den wertvollen zu wenig (Basensalze).

Durch Genussmittel. Regelmässiger Konsum von Alkohol, Nikotin, Koffein und Süssigkeiten überreizt den Darm und fördert die Übersäuerung.

  • Durch falsche Essgewohnheiten. Die meisten essen zu schnell, zur falschen Zeit und nebenbei (beim Fernsehen oder bei der Arbeit). Die Folgen: Sie konzentrieren sich nicht auf das Kauen. Grosse Brocken überfordern den Darm.
  • Durch Bewegungarmut. Wenn der Mensch träge wird, wird auch sein Darm träge und schlaff.
  • Durch Stress. Hektik und Stress schlagen auf den Magen und auf den Darm - im wahrsten Sinne des Wortes. Häufig antwortet er mit Verstopfung oder sogar Geschwüren.
  • Durch Umweltgifte und zum Teil auch durch bestimmte Medikamente (wie z. B. Antibiotika).


Die Folgen sind Verdauungsstörungen mit schweren Schäden für den gesamten Organismus. Diese Fehlernährung bildet die ideale Voraussetzung, damit sich Pilze und Parasiten ausbreiten können. Bei einer gestörten Darmflora geschieht dies unglaublich schnell. Die verzehrten Nahrungsmittel verbleiben übermässig lange im Darm. Wird das Eiweiss zum Beispiel nicht komplett verdaut und resorbiert, entsteht eine verwesende, faule und übel riechende Masse. Diese produziert unentwegt schädliche Fäulnisstoffe, die schliesslich über die Darmzoten, die den ganzen Darm auskleiden, in den Blutkreislauf gelangen. Auf diese Art und Weise beginnt die permanente Selbstvergiftung.

Wie Fehlverdauung entsteht. Neun von zehn Schmerzpatienten leiden unter Fehlverdauung. Die meisten Ärzte mit spezieller Weiterbildung in Osteopathie und F.X.-Mayr-Ärzte werden dies bestätigen. Sie sind in der Lage, den Dünndarm und Dickdarm mit ihren Händen, also durch Abtasten der Bauchregion, zu untersuchen und zu beurteilen. Auf andere Art ist der Zustand des Dünndarms praktisch nicht zu erkennen, denn die direkte Ansicht mittels Darmspiegelung (Koloskopie) reicht gerade mal bis zu den letzten 20 Zentimetern des Dickdarms. Die davor liegenden fünf Meter in Richtung Magen bleiben unzugänglich. Hier aber findet ein Grossteil der Fehlverdauung statt.

Bitte immer gut kauen! Dabei kann es zu einer Fehlverdauung selbst durch gesündeste Nahrungsmittel kommen: einem Apfel zum Beispiel, wenn er in schlecht gekauten Brocken in Magen und Darm landet. Nur gut zerkleinert kann er in seine Einzelbestandteile zerlegt werden und die Dünndarmwand passieren. Wird der Brocken jedoch nicht aufgeschlossen und verweilen Ballaststoffe lange zusammen mit (Frucht-)Zucker im Dünndarm, beginnt eine unfreiwillige, körpereigene, unkontrollierte Schnapsproduktion - es entsteht nichts anderes als Fuselalkohol. Und der schadet dem Organismus deutlich mehr als regulärer Alkohol. Zusätzlich wird das Milieu noch saurer.

Enzyme für die Verdauung. Haben Sie öfter dünnen Stuhlgang oder störende Blähungen? Das kann ein Hinweis auf das Fehlen wichtiger Verdauungsenzyme sein. Enzyme - auch Biokatalysato-ren genannt — sind wie Lotsen. Sie organisieren die Stoffwechselprozesse. Sie fördern den Abbau von Eiweiss, das nicht weiter verwendungsfähig ist. Sie verbessern die Mikrozirkulation (Blutfluss in den kleinsten Gefässen). Ausserdem sind Enzyme Entzündungshemmer. Auch bei der Verdauung spielen sie eine ganz wichtige Nebenrolle. Wir unterscheiden Enzyme im Verdauungstrakt und in der Zelle. Die Basis für unsere Körperenergie wird im Dünndarm geschaffen. Hier müssen die »Powerstoffe« so aufbereitet werden, dass sie durch die Dünndarmwand in den Körper gelangen können. Die wichtigsten Enzyme, die der Körper selbst herstellt, sind Trypsm, Chymotrypsin, Amylase, Lipase. Aus der Natur sind die bekanntesten Enzyme das Bromelain und Papain. Wenn Verdauungsenzyme fehlen, kann es keine optimale Verdauung geben. Mit zunehmendem Alter nimmt aber die Produktion der Verdauungsenzyme ab. Eine nicht optimale Verdauung macht die Darmflora weniger leistungsfähig, was sich wiederum negativ auf die Verdauung auswirkt. Fehlverdauung ist die Folge und diese führt immer zu Säureproduktion - so beginnt ein negativer Kreislauf, der den Körper immer mehr versauern lässt. Meist ist es sinnvoll, bis zur Besserung der Verdauung zu den Mahlzeiten Verdauungsenzyme (empfehlenswert sind u. a. Phlogenzym, Enzym Wied) einzunehmen und vier bis sechs Wochen auf Schonkost umzustellen. Schonkost heisst in diesem Fall: gedünstetes Gemüse, wenn tierisches Eiweiss, dann Fisch, und fein gemahlenes Dinkelbrot. Gemieden werden sollten Vollkornbrot, Fleisch, Rohkost, Fett.

Was unserem Darm hilft. Die Bakterien, die unseren Darm bei der Verdauung unterstützen, sind auf optimale pH-Werte in ihrer Umgebung angewiesen. Besteht die Nahrung zum grössten Teil aus Säurebildnern, können an ihrer Stelle Schmarotzer (z. B. krankmachende Hefepilze) gedeihen, die weniger empfindlich auf pH-Schwankungen reagieren. Die Folge: Es kommt zu einer krankhaften Fehlbesiedlung des Darms. Auf Dauer ist eine Entsäuerung nur erreichbar, wenn die Darmflora intakt und mit guten Bakterienstämmen besiedelt ist. Bei Verstopfung und schlechter Verdauung (Blähungen) gelangen Gärungsstoffe aus dem Darm ins Körperinnere und belasten so den Säure-Basen-Haushalt. Nur mit gesunder Darmflora lässt sich der Teufelskreis durchbrechen.

  • Essen Sie genügend Ballaststoffe (Vollkornprodukte, gedünstetes Gemüse; reifes Obst nur vor 15 Uhr).
  • Essen Sie pro Mahlzeit nicht mehr als 60 Gramm Eiweiss.
  • Obst und Süssigkeiten können Fehlverdauung fördern, wenn sie gemeinsam gegessen werden.
  • Essen Sie langsam und mit Genuss, kauen Sie gründlich und unterstützen Sie damit eine gute Verdauung.
  • Trinken Sie reichlich, also täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Am besten geeignet sind mineralstoffarmes Wasser und verdünnte Gemüsesäfte. Zu den Mahlzeiten sollten Sie übrigens besser nicht so viel trinken, maximal einen Viertel Liter. Sie verdünnen sonst die Magensäure, die normalerweise Bakterien und Viren im Speisebrei grösstenteils abtötet.
     


Wie wichtig der Aspekt der richtigen Ernährung ist, wird auch in der Februarausgabe 2006


des EURO-TOQUES-MAGAZINS deutlich.Euro-Toques_1
logo-eurotoques

GESCHÄFTSESSEN,

DIE BEFLÜGELN


BUSINESS-HARDCORE
übernächtigt, vom Jetlag geplagt. Entsprechend schwierig gestalten sich die Verhandlungen, ein zähes Ringen, das sich über Stunden hinzieht, die Stimmung droht mehrmals zu kippen, die Gesprächspartner reagieren zunehmend gereizt. Da keimt die rettende Idee: ein Brunch, ein Lunch, eine kulinarische Pause, Essen und Trinken, um die Energiereserven wieder aufzuladen, die Stimmung aufzuhellen. Hochleistungsmenschen ganz gleich ob im Sport oder im Busines benötigen beste Substanzen als Energielieferanten, damit sie die überdurchschnittlichen Herausforderungen auch sicher meistern können. Je konzentrierter diese Substanzen die ursprünglichen Kräfte der Natur enthalten, desto mehr Vitalenergie kann man daraus beziehen. Und natürlich muss auch die Zubereitung stimmen, damit die Speisen ihre energetische Wirkung nicht verlieren und möglichst komplett verdaut und resorbiert werden können.

DER ENERGY-BUSINESS LUNCH
Für die notwendige Konzentration bei nervenraubenden Besprechungen benötigen alle Beteiligten ständigen Nachschub an Kohlenhydraten, Vitamin B Komplexen und den Spurenelementen Kalium und Chrom. Gestalten Sie also Ihre Geschäftsessen so, dass immer genügend Gemüse, Salat und Obst dabei sind. Das sind nämlich Kaliumspender. Als Abschluss des Essens noch ein Stückchen Edamer- oder Gaudakäse sowie ein paar Nüsse dazu als Chromspender. Unter Belastung verbrauchen wir verstärkt so genannte ?verzweigtkettige" Aminosäuren. Das Eiweiss in Vollkorn, Weizenkeimen, Eiern, Rindfleisch und Molke verhindert, dass Tryptophan (eine Aminosäure) im Körper die Überhand gewinnt und Sie plötzlich von einer bleiernen Müdigkeit übermannt werden.

DER KICK-OFF SNACK
Schnelle Energie liefern vor allem eine Reihe von Gewürzen. Allen voran Jalapeno-Chili, Sarawak-Pfeffer, Koriander, Curcuma, Thymian, Majoran und Kreuzkümmel. Natürlich alles möglichst frisch. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie seien innerlich ausgekühlt, sollte Ihr Snack auch frischen Ingwer enthalten. In Scheiben geschnitten und mit heissem Wasser übergössen auch als Getränk. Leider greifen die meisten Menschen unter Energiemangel reflexartig zum Kaffee. Dabei wären Guarana oder Grüntee ähnlich wirksam, aber zugleich mit sehr viel mehr Vitaminen und Mineralien ausgestattet und vor allem zuträglicher für die geschundenen Schleimhäute unseres Magen-Darmtraktes.

DER IMBISS, DER DIE WOGEN GLÄTTET
Nachstundenlangen Verhandlungen sind Stürme im Wasserglas fast die Regel. Vielen Leistungsmenschen geht schon mal der ?Gaul" durch oder sie werden von plötzlicher unerklärlicher Schwermut heimgesucht. Auch hier kann man kulinarisch gegensteuern. Den Cholerikern sei Chicoree-Salat wärmstens empfohlen, zusätzlich ist eine konstante Versorgung mit B Vitaminen und lang- bis mittelkettigen Kohlenhydraten die beste Strategie. Diese Stützen fürs seelische Gleichgewicht findet man beispielsweise im Vollkornbrot oder Müsliriegel. Ideal ist auch die Verbindung mit Biostoffen aus frischen Waldbeeren. Die könnten beispielsweise in einem Sorbet enthalten sein, das die hitzigen Gemüter kühlt.

LANGZEITTRAINING
Natürlich ist auch die Ernährung als Treibstoffquelle geistiger Hochleistungsakrobaten vor allem auf längerfristige Strategien angewiesen. Die schönsten Energiehäppchen verpuffen wirkungslos, wenn das Verdauungsorgan durch permanenten Fast- und Junkfood-Konsum nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Wir essen zu oft tote, energielose Kalorienträger. Die Konsequenz ist nicht nur, dass die deutlich Übergewichtigen inzwischen die Mehrheit in Deutschland darstellen, sondern dass sich jeder Dritte auch noch völlig ausgepowert, überfordert und ausgebrannt fühlt.

DAS ENERGIE-ORGAN
Der Zustand des Dünndarms entscheidet letztlich über die Qualität der Verdauungsprozesse. Hier werden Nährstoffe aufgenommen und damit die tägliche Energieration zur Verdauung gestellt. Ein kranker Dünndarm geht immer mit reduziertem Energieniveau einher. Wollen Sie über ihre Dünndarmfunktion Bescheid wissen, muss ein Spezialist ihn untersuchen. Leider haben die meisten Ärzte das nie gelernt. Gute bis perfekte Dünndarmfunktion haben weniger als 20 % der Menschen. Diese Happy Few können nahezu alles essen, ohne Verdauungsprobleme zu entwickeln. Sie sind energiegeladen und ihr Stuhlgang zeichnet sich dadurch aus, dass sie so gut wie kein Toilettenpapier benötigen. Eines der sichersten Zeichen für eine perfekte Verdauung. Eine reduzierte Dünndarmfunktion liegt dagegen bei etwa 60 % der Bevölkerung in den Industriestaaten vor. Diese Menschen vertragen bestimmte Speisen oder Getränke nicht, haben öfters Blähungen, wechseln häufig zwischen dünnem und festem Stuhl. Sie ermüden rascher als ihnen lieb ist und brauchen länger für ihre Erholungsphasen. Ohne optimale Verdauung eben kein optimales Energieniveau. eorotoques2Unter einer deutlich geschwächten Dünndarmfunktion schliesslich leiden 20 %. Und diese Gruppe leidet tatsächlich. Wer zu ihr gehört muss kämpfen, um seine Ziele zu erreichen, ist oft energielos, kränkelt rascher als andere. Der Stuhl dieser Menschen ist chronisch weich, ungeformt bis hin zu immer wieder auftretendem Durchfall. Rohkost nach 15.00 Uhr bekommt ihnen nicht. Meist schlafen sie danach schlechter.
Aber nicht nur der Zustand des Dünndarms sollte über die optimal auf Ihre Physiologie abgestimmte Zusammensetzung des Essens entscheiden. Manche Menschen haben nämlich grössere Affinitäten zu den Fleischfressern unter unseren Vorfahren. Sie gehören zum so genannten ?Aminotypus" und vertragen mehr Eiweiss und Fett. Ganz anders bei jenen, die zum ?Carbotvpus" tendieren. Sie tun sich leichter mit Kohlenhydraten und haben mit der Verdauung von Eiweissen eher Schwierigkeiten. Dann kann man noch einen Mischtyp unterscheiden, der sich aus den beiden erstgenannten Extremtypen ebenfalls über die Jahrtausende entwickelt hat. Für diese Menschen ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eiweissen plus Fetten zu den Kohlenhydraten (am besten eins zu eins) ideal.


Dr. Med. Johannes Weingart


Das HIGH LIFE Magazin logo-highlife sagt Ihnen, was wirklich gut ist. Hier die Ansichten aus der Frühjahrausgabe von 2004:

Dr. Energy Medical-Coaching-Seminare mit Dr. Johannes Weingart


highlife1Warum bleiben viele Träume auf der Strecke? Warum realisieren wir sie
nicht? Dabei könnten wir doch. Wir müssten nur bestimmte Schritte gehen. Energie-Tuning-Experte Johannes Weingart weiss, welche. In dreitägigen Medical-Coaching-Seminaren in Brenner's Park-Hotel & Spa in Baden-Baden weist er seinen Teilnehmern den Weg zu mehr Energie und Lebensfreude.

 

Text: Günter Ned / Fotos: Stefan Fister
 

Was ist der erste Fehler beim Aufstehen: Nicht dass Sie aufstehen, sondern, wie Sie aufstehen. Wir gehen jetzt davon aus, das war ein Bett." Dr. Weingart legt sich auf einen Tisch. Und Sie liegen da drin. Und dann müssen Sie ja irgendwann diese Bewegung machen, nicht? Die da." Dr. Weingart deutet den mehr oder weniger aktiven Schwung an, mit dem wir morgens alle irgendwie aus der Horizontalen kommen: mit den Füssen voran Richtung Boden. Und jetzt müssen Sie praktisch, sobald die Füsse die Erde berühren, direkt in die Laufschuhe rein. Verstehen Sie? Bei den meisten Menschen stehen einfach nur die Laufschuhe falsch." - Heiterkeit beim Publikum, einem knappen Dutzend hochaufmerksamer Hörer vom Bentley-Manager in den frühen 40ern bis zum 58-jährigen Privatier, der vor einigen Jahren seine Firma verkauft hat. Ort der Vorstellung: Salon II in der Orangerie der Baden-Badener Luxusadresse Brenner's Park & Spa. Anlass: Dr. Weingarts Energietag". Es sollte bei vielen Zuhörern ein einschneidender Tag in ihrem Leben werden.

Direkt in die Laufschuhe

Dr. Johannes Weingart, leitender Arzt des internistischen Departements einer der renommiertesten Orthopädischen Kliniken Deutschlands, Kapaziät Nr. l in Europa für die Proli-ferationstherapie (eine spezielle, regenerative Gelenktherapie) und hocherfolgreicher Experte für Energiemanagement und Energie-Tuning, versteht zu begeistern. Der grosse, schlanke, dynamische Mann mit dem feinen, schwäbischen Witz schafft es in seinem guteinstündigen Vortrag nicht nur, die defizitäre Energiesituation von uns allen darzustellen und zu zeigen, woher sie kommt. Es gelingt ihm auch, Wege zur Energieoptimierung aufzuzeigen, die so plausibel sind und so griffig für jede individuelle Situation, dass die Teilnehmer am Ende des Seminars inspiriert und topmotiviert für neue Lebensziele auseinandergehen. Wichtig dabei: Hier produziert sich kein Guru. Hier packt ein erfahrener Arzt mit ganzheitlichem Ansatz das Energieproblem, in dem die meisten von uns stecken, im Kern an und reisst seine Zuhörer zu erfolgserprobten Lösungen auf wissenschaftlicher Grundlage mit.

Persönlicher Energie-Check

Der Tag begann am frühen Vormittag in der Suite Nr. 414. Dr. Weingart nimmt sich Zeit für jeden einzelnen Teilnehmer. Ziel: ein genauer Check der persönlichen Energie-Situation, ?Fast alle meine Patienten haben mich gelehrt, dass sie kein adäquates Bewusstsein für ihr Energieniveau haben. Alle Menschen, die ich treffe, ob im Leistungssportbereich oder im Leistungsbereich von Managern, gehen mit ihrer Energie um, als wäre sie unerschöpflich, und dann müssen sie immer wieder feststellen, dass das ein Trugschluss ist."
Wie sieht Dr. Weingarts Hilfe aus? Ich habe in den USA, aber auch in Deutschland eine Methode gefunden und in der Software weiterentwickelt, die es mir möglich macht, das Leistungsniveau und das biologische Alter des Patienten genau zu messen, und glauben Sie mir, wenn sie dem Menschen sein biologisches Alter sagen, und er spürt tief in seiner Seele, dass das wahr ist, dass er wirklich nur mehr auf dem Akku gefahren ist, dann brauchen Sie ihn nicht mehr zu überzeugen. Der geht mit Ihnen den Weg, weil er kapiert hat, er muss jetzt da was ändern."
Wo der Weg hingeht, spüren die Teilnehmer am eigenen Leib, nachdem sie in der Suite Blut, Speichel und Urin zur Messung abgegeben haben. Mit Laufschuhen und im Sportdress führt uns Hans-Peter Veit, Diplom-Sportlehrer und Fitnesstrainer des Brenner's, zum Walken, zum leichten Joggen, zu gezielten Dehnübungen in den herrlichen Park an der Lichtentaler Allee, davor und danach ins Fitness-Center zu massgeschneiderten Tuning-Übungen für die Energie-Organe.

Organ mit eigenem Gehirn

highlife2Wie sehr gezielte körperliche Bewegung die Basis von Dr. Weingarts energetischem Regenerationskonzept ist, macht der zweite Vortrag klar. Und er stellt die fundamentalen Eckpunkte ins Licht, die darauf aufbauen. Wir lernen das zentrale Energieorgan unseres Körpers kennen, ein Organ mit eigenem Gehirn", unsere Energiequelle Nr. l, den Dünndarm. Schadstoffe, die dort entstehen, sind die grössten Energiekiller. Auslöser der Schadstoffentwicklung: Fehlverdauung aufgrund von falscher Ernährung. Wir übersäuern unseren Körper durch übermässigen Genuss der bekannten Säurebildner: Fleisch, Eier, Zucker, Weissmehl, Kaffee. Als Gegenmittel treten auf: die starken Basenbildner, reifes Obst, Gemüse, Pilze, Kartoffeln, Molke, Wasser etc. Dr. Weingart: Wenn wir es schaffen, die Mobilität des Menschen und seine Ernährungsweise zu verbessern, dann verbessern wir im gleichen Atemzug die Darmtätigkeit, und wenn wir die Darmtätigkeit verbessern, dann hat der Mensch die bessere Energie." Mit diesem physiologischen Ansatz ist aber erst der Grund des Systems gelegt. Wie Johannes Weingart nun vor gespannt lauschenden Zuhörern zu noch ganz anderen Energiequellen vorstösst, wie er mentale Energieblockaden in Angriff nimmt, konkrete Methoden weitergibt, wie sie zu lösen sind, wie er konkrete Zielsetzungen propagiert, und schliesslich: wie er vermittelt, welch unerschöpfliche Energieressourcen wir mobilisieren, wenn es uns gelingt, persönliche Visionen zu entwickeln - es lohnt sich, das selbst zu erleben.

 

 

Medical Coaching
 

Die nächsten Energietage mit Dr. Weingart im Brenner's Park finden vom 29. bis 31. Januar, vom 26. bis 28. Februar und vom 25. bis 27. März 2004 statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 0 72 21 / 3 96 57 73, Preis: 1850,- Eure. Inbegriffen sind neben zwei Übernachtungen, Lunch und Dinner, neben dem Vortrag über komprimiertes Energie-Tuning-Wissen, massgeschneidertem Bewegungsprogramm und Medical Coaching im Einzelgespräch mit Entwicklung eines persönlichen Energie-Tuning-Konzeptes aufgrund der wissenschaftlichen Labormesswerte Energie- und Ernährungstipps von Vitalkoch Roy Kieferle und vieles mehr bis hin zum Laufschuh Dr. Weingart", entwickelt von der Himer-Massschuhe GmbH in Baden-Baden. Die computerunterstützte Messung des individuellen Energieniveaus und die Bestimmung des biologischen Alters werden gesondert berechnet.
Nicht weniger erfolgreich verlaufen Weingarts Energie-Seminare, wenn er sie in den Unternehmen hält. Immer wieder verblüffend dort: Der passgenaue Zugriff seines Energie-Tunings auf die konkrete Management-Mitarbeiter-Situation vor Ort. (Kommt nicht von ungefähr: Bevor Weingart Medizin studierte, schloss er mit Prädikatsexamen ein Studium der Betriebswirtschaftslehre ab.)

Proliferationstherapie

Viele Klienten suchen Dr. Weingart in seiner Praxis in Isny im Allgäu auf (www.drweingart.de). Sie haben Probleme in den Gelenken oder mit der Wirbelsäule, altersbedingt oder als Folgen von Hochleistungssport (berühmte Namen verdanken der Kapazität in Isny überraschende, oft nicht mehr erwartete Heilungen). Die Methode im Kern: ..Ich starte immer mit Bewegungstherapie und physiotherapeutischen Massnahmen, prüfe mit einer Regenerationstherapie und modifizierten Frischzellen, wie regenerationsfähig der Körper noch ist. Wenn ich aber weiss, er wird so nicht mehr besser, dann stelle ich um auf Proliferationstherapie. Das ist ein Injektionsverfahren, bei dem zum Beispiel eine konzentrierte Traubenzuckerlösung direkt auf die Bänder gespritzt wird. Der Reiz lässt den Schmerz verstummen, führt zur Collagenproduktion und damit zur Stabilisierung des Systems." Weingarts ganzheitlicher Ansatz auch dabei: Ich behandle das Gelenk nicht, ohne dass ich schau': Was hat der Patient momentan für ein Energieniveau." Da wir nun den Dünndarm als Energiequelle Nr. l kennen, schliesst sich ein Kreis: Wenn wir den Dünndarm gebessert haben, produziert er durch Fehlverdauung nicht soviel Schadstoffe, die das Gelenksystembelasten. Das ist eine Schaukel, die positiv nach oben führt."
Eine der berührendsten Fragen Weingarts im Vortrag war: Was würden Sie in Ihrem Leben ändern, wenn Sie mehr Energie hätten?" Keiner von uns hat geantwortet, aber jeder von uns hat wohl an das Gleiche gedacht, an Träume, die wir nie verwirklichen werden. Johannes Weingart: Ich glaube, es gibt so viele Menschen, die über den Traum nicht hinauskommen. Sie träumen und träumen und träumen. Sie würden gern, und sie werden immer trauriger, weil die Träume nicht realisierbar sind; und die wären realisierbar, wenn die Menschen nur ein paar Schritte weitergehen würden. Wenn sie mehr Energie hätten."



"Ich habe einen ganz einfachen Geschmack. Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." (Zitat: Oscar Wilde). Das ist das ausgewiesene Motte des Top-Magazins und erklärt den folgenden Artikel aus dem Frühjahr 2004 desTop-München1 Top-München_Logo aus München.

Mehr Energie und Lebensqualität
Er ist so ganz und gar kein Halbgott in Weiss: Dr. med. Johannes Weingart, leitender Internist in einer der renommiertesten orthopädischen REHA-Kliniken Deutschlands. Neben der Gelenk- und Schmerztherapie arbeitet er an der Neuentwicklung von Verfahren, die sich mit der Messung und Therapie der Leistungsfähigkeit des Menschen und seines biologischen Alters befassen. In dreitägigen Körper-Geist-Therapieseminaren im Brenner's Park-Hotel & Spa in Baden-Baden zeigt der anerkannte Energie-Tuning-Experte Wege zu mehr Begeisterung, Zuversicht, Gelassenheit und ErfolgTop-München2.

Eingebettet in den eigenen, äusserst gepflegten Park, direkt an der legendären Lichtenthaler Allee in Baden-Baden, setzt das Brenner's Park-Hotel & Spa nun schon seit über 130 Jahren Zeichen in der Welt der Grand-Hotellerie. Das Brenner's ist das Domizil für Menschen, die fit und gesund bleiben wollen. Hier kommt man dem Leitspruch Lebensart - In Einklang mit der Natur" am nächsten. Das berühmte Traditionshaus bietet ein exklusives Ambiente in entspannter Atmosphäre. Vom Feinsten sind die luxuriös ausgestatteten Suiten und die über die Grenzen hinaus bekannte, ausgezeichnete Gastronomie. Das einzigartige Spa-Center bietet dem Gast individuelle Beauty-Treatments, Massagen, ein grosszügiges Schwimmbad, ein japanisches Blütendampfbad sowie Biosauna und Laconium für Schönheit, Fitness und Wohlbefinden.
Abgeschirmt von Stress, Alltagshektik und Strassenlärm weist Dr. med. Johannes Weingart in dreitägigen Medicial-Coaching-Seminaren seinen Teilnehmern den Weg zu mehr Lebensfreude und Lebensqualität.
Die Körper-Geist-Energietage beginnen mit einem Energie-Check. Jeder Teilnehmer wird auf sein aktuelles Energie-Niveau, biologisches Alter, Energieressourcen und Zonen, wo Energie verloren geht, untersucht. Es folgt eine Analyse der eigenen Energie-Organe. Denn nur wer weiss, wie es um die eigenen Energie-Organe steht, so Dr. Weingart, kann auch entsprechend reagieren. Aufbauend auf der Analyse entwickelt er ein persönliches Ener-gie-Tuning-Konzept, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und Ausgangssituationen.
Er zeigt plausible Wege zur Energieoptimierung, erklärt, warum gezielte körperliche Bewegung die Basis seines energetischen Regenerationskonzepts ist, und macht klar, dass die Energiequelle Nummer eins der Dünndarm ist. In diesem zentralen Endorgan entstehen die grössten Energiekiller durch übermässigen Genuss von Säurebildnern wie Kaffee, Fleisch, Weissmehl und Zucker. Dadurch kommt es zur Fehlverdauung.
Parallel zum Medical Coaching erarbeit Top-Trainer Hans-Peter Veit ein tägliches Bewegungsprogramm (ganz wichtig: der morgendlich erfrischende Fettverbrennungslauf"), das problemlos auch zu Hause durchgeführt werden kann.
Gesunde Ernährung soll Spass machen - das ist die Devise von Vital-Koch Roy Kieferle. In seinem Restaurant verwöhnt der auch als Heilpraktiker ausgebildete Kochkünstler seine Gäste mit ernährungsphysiologisch durchdachten Gerichten. Unter seiner Anleitung bereitet jeder Teilnehmer sein eigenes Energiemahl zu und lernt, wie aus bester Nahrung auch beste Energie wird.
Info: www.drweingart.de

 

 

Energie - Das ist der Schlüssel für die eigene Zukunft




Für viel Leistungssportler steht der sportliche Erfolg in direkten Zusammenhang mit den aussergewöhnlichen Behandlungsmethoden von Doc Weingart. Ein weiteres Beispiel für diese Behauptung finden Sie in der Dezemberausgabe 2006 des Journals für Gesundheit - Fitness - Wellness:

im Südkurier
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Lösungen für geschundene Gelenke


Südkurier_gesundheit Fehlbelastung, sitzende Tätigkeit, zuwenig Bewegung und Übersäuerung des Körpers sind Gründe dafür, dass unsere Gelenke schneller altern. Dieser Pro-zess geht einher mit einer Instabilität der Gelenke, die durch schwache Bänder und Gelenkkapseln sowie die Abnahme der Knorpeldicke entsteht. Die Patienten leiden unter Reizzuständen, Gelenksteife, Belastungsschmerzen bis hin zum Dauerschmerz.
?Die Proliferationstherapie ist eine Schmerztherapie, die nicht nur den Schmerz bekämpft, sondern das Gelenk regenerieren soll", sagt Dr. Johannes Weingart, Facharzt für Innere Medizin, Physikalische und Rehabilitative Medizin und Spezielle Schmerztherapie von der Dreiländerklinik in Ravensburg. Seit fast 50 Jahren in den USA angewandt, liegt der Erfolg des Injektionsverfahrens in seinem Ansatzpunkt begründet: im Entstehungsort des Schmerzes. Ins Gelenk gespritzt wird in der Regel hochprozentige Glucoselösung (harmlose Zuckerlösung) , je nach Schwere zwei bis acht Mal im Abstand von ein bis drei Wochen. Durch die hohe Konzentration wird an dem infiltrierten Gewebe ein Reiz gesetzt, der eine Gewebeneubildung veranlasst", erklärt Dr. Weingart.
Mit der Proliferationstherapie hat der Internist schon bei vielen Weltklassesportlern bewirkt, dass sie wieder schmerzfrei trainieren und sportliche Erfolge haben können. Zu ihnen gehört Claudia Bokel, seit mehr als zehn Jahren beste Degenfechterin Deutschlands. In der Trainingsphase vor den Olympischen Spielen in Athen litt sie unter starken Schmerzen im Sprunggelenk und erhielt die ernüchternde Diagnose: Arthrose. Dieses Schicksal teilt sie mit vielen Spitzensportlern", so Dr. Weingart. Durch die Proliferationstherapie in seiner Praxis war es ihr möglich, nach Athen zu fahren - und sie kam mit einer Silbermedaille zurück.
Die Injektionen sind nicht schmerzfrei. ?Aber ich kenne keinen einzigen Patienten, der deswegen der die Therapie vorzeitig beendet hat", sagt Dr. Weingart. Training, Handwerk und Fingerspitzengefühl seien das A und O. Das Gelenk muss in seiner dreidimensionalen Funktion, die Gelenkkapsel auf ihre Stabilität und die Bänder auf ihre Festigkeit hin untersucht werden, um dann die richtigen Stellen für die Injektionen festzulegen", erläutert Dr. Weingart, der das Verfahren täglich anwendet und als einziger Arzt in Europa anderen Ärzten lehrt. Ausserdem ist er Gründer der Europäischen Akademie für Proliferationstherapie mit Sitz in Ravensburg (www.eapro.de).
Zu Dr. Weingart kommen aber nicht nur Spitzensportler, sondern in erster Linie Patienten, die unter Gelenkproblemen leiden und eine Alternative zur Operation suchen.
Dabei ist der Zeitpunkt der Therapie entscheidend, je früher, desto höher sind die Erfolgschancen", sagt der Arzt. Immerhin liegt seine Erfolgsrate bei unter 60-Jährigen bei 90 Prozent. Bei unter 75-jährigen Patienten liegt sie bei 80 Prozent. Therapierbar sind grundsätzlich alle Gelenke vom Fuss-, Knie-, Schulter- und Ellbogengelenk bis zur Wirbelsäule. Lediglich für das Hüftgelenk sei die Proliferationstherapie weniger erfolgsversprechend.

CLAUDIA WÖRNER


Mehr Leistung durch die richtige Lebensweise. Dieses Energietuning finden Sie in

der Allgäu_Magazin_Magazin Winterausgabe 2004


Allgäu_Magazin1Allgäu_Magazin2
Er ist rund viereinhalb Meter lang.
Jeder Mensch hat ihn und doch wird er von den meisten Menschen
nach wie vor unterschätzt: Der Dünndarm.
Er ist das wichtigste Energieorgan, das wir haben, erklärt Dr. Johannes Weingart,
Betriebswirt, Mediziner, Coach und vor allem Energie-Experte.
Stellen Sie sich vor", sagt der sportliche Mann,
der auf einem idyllischen Bauernhof im Westallgäu lebt,
80 % der Immunabwehr erfolgt über den Dünndarm.
Aber die wenigsten Menschen wissen das."

Mehr Leistung durch die richtige Lebensweise


Johannes Weingart ist einer, dem man anmerkt, wie sehr ihm die Gesundheit seiner Patienten am Herzen liegt. Er prangert die heutige Kohlenhydrat-betonte Ernährungsweise (Kohlenhydrat-Mast") in den westlichen Ländern an, spricht von einer Fettexplosion in den USA und erklärt: Oft ist es so, dass die Menschen viel zu spät erkennen, dass sie krank sind. Klar: es geht vielen gut mit Schnitzel und Pommes. Aber die Energiekurve sinkt bei diesen Leuten stetig. Fast jedes Organ im Körper kann 70% seiner ursprünglichen Leistungsfähigkeit verlieren, bis sie es merken." Und wenn man es dann merkt, ist Doc Weingart gefragt. Mit einer speziellen Methode errechnet er dann ihr biologisches Alter, welches meist erschreckend über dem tatsächlichen Alter liegt. Dann erst sind die Patienten wachgerüttelt", fügt er hinzu. Johannes Weingart, der u.a. auch Spitzensportler betreut, kennt das Rezept, wie man wieder vital, fit und leistungsfähiger wird: Oft liegt das Übel in der Ernährung begründet." Die meisten Menschen sind übersäuert. Die Ursache: Zu viel Zucker, zu viel Fast Food. Industriell gefertigte Nahrungsmittel bieten dem Körper nicht das nötige Energie-potenzial. Die Folge: Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Krankheiten. Sauer macht in diesem Fall eben gar nicht lustig!

Weingart weiss wovon er spricht, denn nicht zuletzt als Energieberater für viele Top-Leistungssportler hat er sich einen guten Namen gemacht.
Er betreute die Weltmeisterin im Degenfechten, genauso wie Jan Ulrich, Evi Sachenbacher und Rony Ackermann. Ihnen und vielen anderen Leistungsmenschen hat Doc Weingart geholfen, ihre Energie zurückzugewinnen. Auch Kati Winkler hat mit der Ernährungsumstellung innerhalb von 14 Tagen einen erstaunlichen Energieschub bekommen. Das Geheimnis einer sinnvollen Ernährung beginnt schon bei einem eiweissreichen
Frühstück. Das Müsli, in Deutschland als ?Gesundheitsessen Nummer eins" bekannt, ist nur dann gut verträglich, wenn der Dünndarm perfekt funktioniert. Wenn dies nicht der Fall ist, Obst und Milch besser weglassen. Hier empfiehlt der Energiespezialist den Dünndarm
vom Fachmann untersuchen zu lassen und dann besser Tee oder Saft zu nehmen. Zur gesunden Ernährung gehört natürlich auch Bewegung und ein eingeschränkter Alkoholkonsum. Wenn also Lebenseinstellung und Ernährungsweise stimmen, dann steht einem gesunden, energiereichen Leben nichts mehr im Wege.




“Doc sorgt für Energie” lautet die Nachricht, die aus Österreich verbreitet wirdFoto_Kronenzeitung

durch die Logo Kronenzeitung

"DOC" sorgt für Energie!

Ohne Energie geht im menschlichen Leben nichts - und die hält auch unseren Organismus am Laufen. Wer seine Energie gut einteilt, sorgfältig mit ihr umgeht, ist leistungsfähiger, wie man es genau machen soll, weiss der deutsche Mediziner Johannes Weingart - deshalb ist er der Stargast beim Powerbusiness Dav am Dienstag im TPA-Krone-Center in der Münzgrabenstrasse in Graz. Weingart wird in dem eintägigen Seminar Grazer Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung sowie auch Freiberufler beraten und ihnen wertvolle Tipps geben. Wer will, kann sich von Weingart auch sein biologisches Alter ausrechnen lassen. Das vom Powerbusiness Management veranstaltete Spezialseminar (Kosten 480 plus MWSt.) ist weitgehend ausgebucht, wer trotzdem noch von "Doc" Weingart lernen will, kann unter (03452/7424) erfahren, ob noch ein Platz frei ist

 

 


“Arthrose-Hilfe gegen den Schmerz” ist erschienen in den Ausgaben Nr. 44-2006
von Bild und Funk und Super TV

 
Arthrose-Hilfe gegen den Schmerz

BuchtitelEtwa acht Millionen Deutsche leiden unter Arthrose. Abnutzung oder mangelnde Vorbeugung haben die schützende Knorpelschicht ihrer Gelenke verschlissen. Doch neue Therapien können den Abbau des Knorpels jetzt wirkungsvoll stoppen

Das gelegentliche Zwacken ginge ja. Sogar das Gefühl, dass die Gelenke morgens wie eingerostet sind, ist noch erträglich. Aber die Schmerzen, die mit der Zeit zunehmen, bei jedem Treppensteigen eine Leidens-Attacke auslösen und in schweren Fällen sogar beim Schlafen auftreten - sie machen das Leben mit Arthrose zur Qual.
Betroffen von diesem chronischen Gelenkverschleiss sind etwa acht Millionen Deutsche. Zunächst verliert der Knorpel über Jahre unbemerkt an Elastizität", erklärt der Ravensburger Internist und Schmerztherapeut Dr. Johannes Weingart. Schreitet der Verschleiss voran, können sich sehr schmerzhafte Entzündungsprozesse in den Gelenken einstellen." Typische Abnutzungsopfer sind Knie und Hüfte. Den Rückweg zum gesunden Gelenk kennt die Medizin leider noch nicht. Doch neue Therapien können den Verschleiss verzögern und Schmerzen lindern:
Heilkraft der Bewegung. Abgestorbene Knorpelzellen wachsen nicht nach. Umso wichtiger ist es, vorzubeugen und beim ersten Zwicken einzugreifen. ?In beiden Fällen sind sanfte Sportarten ideal, die die Gelenke gleichmässig belasten. Dazu zählen Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf, sagt Fachautor Weingart. Dank der Bewegung wird der Knorpel mit Nährstoffen aus der Gelenkflüssigkeit versorgt. Das hält ihn elastisch. Zudem fangen trainierte Muskeln Stösse aufs Gelenk ab. Und nicht zuletzt reduziert Sport gelenkschädigende Pfunde: Fünf Kilo weniger auf der Waage halbieren bei Übergewichtigen das Arthroserisiko für die Kniegelenke.

Schmerzen lindern. In akuten Phasen empfehlen Mediziner Schmerztabletten. Am häufigsten verordnet werden nichtsteroida-le Antirheumatika (NSAR). Auch Akupunktur kann die Schmerzen mildern. Das belegt eine Studie der Berliner Charite an Patienten mit Kniearthrose. Der Erfolg nach zwölf Behandlungen hielt etwa ein Jahr an (ca. 35 bis 75 Europro Sitzung; viele Kassen zahlen anteilig). Ist der Gelenkverschleiss fortgeschritten, lindern Kortison-Spritzen starke Beschwerden.
Knorpelschutz. Eine zentrale Rolle im Stoffwechsel des Gelenkknorpels spielen die Wirkstoffe Glucosaminsulfat und Chondroi-tin (z.B. in Taxofit Gelenke plus Chrono-Depot). Sie helfen bei leichter und mittlerer Arthrose, weil sie für mehr Elastizität im Knorpel sorgen. Patienten sollten die Therapie nicht zu früh abbrechen: ?Der Knorpelstoffwechsel ist schwierig zu beeinflussen, die Wirkung kann sich oft erst nach Monaten zeigen", so der Münchner Orthopäde Dr. Heinz Röttinger.
Wie ein Schmiermittel wirkt Hyaluronsäure, die auch in der natürlichen Gelenkschmiere enthalten ist und vom Arzt in mehreren Sitzungen in das Gelenk gespritzt wird (ca. 50 Euro pro Injektion, Privat-Versicherungen zahlen). Der Effekt hält einige Monate, dann muss neu behandelt werden.
Entzündungshemmer. Bei der sogenannten Orthokin-Therapie gewinnt der Arzt aus dem Blut des Patienten einen körpereigenen Entzündungshemmer, der im Labor zu einer Proteinlösung verarbeitet wird. Die Schutzproteine werden dann in sechs bis acht Sitzungen ins Gelenk gespritzt (Kosten ab etwa 1000 Euro, Kässe zahlt nicht). Das macht Arthrose nicht rückgängig. Doch eine Studie der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität mit Knie-Arthrose-Patienten zeigt, dass die Schmerzen effektiv gelindert werden. Internist Weingart favorisiert die vor allem in den USA erfolgreich betriebene Prolifera-tionstherapie. In vier bis sechs Sitzungen wird eine Zuckerlösung ins Gelenk und den Bandapparat gespritzt - der Körper bildet neues Kollagen, der Schmerz nimmt ab (Kosten ca. 100 bis 150 Euro pro Sitzung, Kasse zahlt nicht).
Künstliche Gelenke. Wenn die Schmerzen unerträglich werden, sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen, wird ein chirurgischer Eingriff empfohlen, eine sogenannte Endoprothese. Rund 100000 künstliche Kniegelenke und 180000 Hüftprothesen werden in Deutschland pro Jahr implantiert. ?Deren Haltbarkeit liegt dank verbesserter Operations-Techniken und neuer Metall-Legierungen zwischen 15 und 20 Jahren", weiss Orthopäde Röttinger. Sanfte OP-Verfahren lassen Patienten schnell wieder auf die Beine kommen. Bei der von Röttinger entwickelten minimal-invasiven Methode schiebt der Chirurg die Hüftmuskulatur zur Seite statt die Muskeln wie früher !zu durchschneiden. Das ermöglicht Patienten, sich nach wenigen Tagen ohne Krücken zu bewegen. Mini-Implantate und Oberflächenersatz (McMinn-Hüfte) machen es oft sogar möglich, das eigene Gelenk weitgehend zu erhalten: Es wird lediglich die Gelenkkugel mit einer Metallkappe überkront. B. Hobelsberger


Neue Behandlungsmethoden - Knackpunkt Knie nachzulesen in Zeitungen

wie Logo Look und Logo Frau im Spiegel in den Ausgaben Nr.47-2006

NEUE BEHANDLUNGSMETHODEN

Knackpunkt Knie


Rund fünf Millionen Deutsche leiden unter Gelenkproblemen, davon 25 Prozent an Kniebeschwerden. Eine rechtzeitige Behandlung ist extrem wichtig
Ständig Schmerzen - erst nur bei Bewegungen, dann auch im Ruhezustand. Ein Knieschaden muss unbedingt möglichst früh behandelt werden. Sonst nutzt sich die Knorpelschicht zwischen den Gelenken immer mehr ab, die Gelenke reiben direkt aufeinander. Die schlimme Folge: Gelenkverschleiss (Arthrose). Doch so weit muss es nicht kommen! Es gibt viele gute Methoden, um Knieschäden zu beseitigen.
BuchcoverGezielt Reize setzen
Aus den USA kommt die so genannte Proli-ferationstherapie. Es handelt sich um ein Injektionsverfahren, bei dem gezielt Reize gesetzt werden", erklärt
Dr. Johannes Weingart, Schmerzspezialist in der Dreiländerklinik in Ravensburg. In Studien wurde nachgewiesen, dass der Körper dadurch neues Gewebe bildet und die Gelenke stabiler macht. Daher auch der Name Proliferationstherapie (proliferare - neu bilden). Für die Injektionen wird eine hochprozentige Traubenzuckerlösung verwendet. Diese hat neben dem beabsichtigten heilenden Reiz, den zusätzlichen Effekt, entzündete Substanzen aus der Gelenkflüssigkeit an sich zu binden und diese abzutransportieren. Relativ neu ist auch die Züchtung von körpereigenen Knorpelzellen bei Knieschäden, die "Autologe Chondrozyten-Transplantation" (ACT). Hierfür entnimmt der Arzt dem Patienten ein kleines Stück Knorpelgewebe aus einem gesunden, nicht belasteteten Bereich des Kniegelenkes. Gleichzeitig wird dem Patienten Blut entnommen. Anschliessend werden die Knorpelzellen aus der Gewebeprobe isoliert und unter sterilen Bedingungen vermehrt. Es werden also neue Knorpelzellen aus dem körpereigenen Gewebe des Patienten gezüchtet! Das Zellmaterial wird auf ein Vlies (kleines Stoffstück) gegeben und passgenau in das kaputte Knie eingenäht. Die neuen Knorpelzellen heften sich am kaputten Knie fest. Der Stoff wird nach einigen Wochen vom Körper resorbiert.
GABRIELE HELLWIG

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